Andreas G. Förster

Wenn Wirtschaft Politik macht

In La traduction on 2019-04-11 at 9:30 am

Von Hidden Champions zu sichtbaren Weltmarktführern: Zum ersten Mal erzählen hochrangige Geschäftsführer des deutschen gehobenen Mittelstands über ihre Strategien und ihre industriellen Investitionen in Frankreich. Ein umfangreicher und unverzichtbarer Erfahrungsbericht aus erster Hand.

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Wie schaffen es diese Unternehmen, im zunehmend aggressiven internationalen Wettbewerb weiter in Frankreich und in Deutschland zu produzieren? Was treibt diese Mittelständler nach Frankreich? Welche Ziele verfolgen sie? Worauf müssen sie im Zeitalter der Digitalisierung besonders achten? Inwieweit tragen mittelständische Unternehmen zu einer Vertiefung der deutsch-französischen wirtschaftlichen Kooperation bei?

Soweit der Pressetext des Verlags. Das Buch bietet Einblicke hinter die Kulissen der arbeitsteiligen Weltwirtschaft, auch in den Alltag von Akademikerinnen. Achten Sie beispielsweise einmal auf die Elektroinstallationen in Ihrer Universitätsbibliothek!

Dorothée Kohler & Jean-Daniel WeiszDer deutsche Mittelstand in Frankreich. Wenn Wirtschaft Politik macht, Wiesbaden 2019, Transkription, Überarbeitung und Übersetzung einzelner Gespräche von Andreas Förster. Weitere Informationen auf der Website des Verlags.

Presse: Christian Schubert, „Von Frankreich profitieren“, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13. Mai 2019, online.

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In der Presse

In La presse on 2019-04-06 at 8:38 am

2019/04/06: „Gute Sitten – nicht nur für Verlage“ Übersetzen. Plädoyer für die bibliographische Übersetzernennung als Beitrag zum Rezeptionsbewusstsein. Jetzt komplett online.

2016/11/15: „Wer hat das letzte Wort?“ Analyse & Kritik. Skizzen über die Notwendigkeit einer zugleich transformatorischen wie realistischen wirtschaftspolitischen Strategie. (Kurzfassung eines Vortrag bei der Jour-Fixe-Initiative Berlin.)

2016/01/07: „Die Linke muss aufwachen.“ Jungle World. Interview mit der französischen Feministin und Antirassistin Caroline Fourest über Blasphemie, Bürgersinn und über die emanzipatorische Kraft des Lachens.

2015/12/10: Leihweise schuften. Jungle World. Über den Entwurf für ein neues Werkvertragsgesetz, das nur einer Minderheit von outgesourcten Arbeitnehmern zugute kommen würde, und einigen Politikern doch zu weit geht.

2015/05/01: Digital ist nicht besser. Jungle World. Über das Zukunftskonzept „Industrie 4.0“ und dessen erwartbare Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen.

2014/10/09: Das Chlorhuhn der Gewerkschaften. Jungle World. Über die Kritik der Gewerkschaften an den Freihandelsabkommen CETA und TTIP und die ausbleibende Grundsatzdebatte.

2014/09/04: A Constructively Sweeping Blow. The Industrial Worker. Rezension des von Philippe Kellermann herausgegeben Gesprächsbandes “Anarchismus, Marxismus, Emanzipation”.

Ältere Artikel finden sich hier

Kühlgrenztemperatur und andere Sorgen

In La traduction on 2019-01-28 at 3:14 pm

Alle reden über den Klimawandel. Dennoch vergegenwärtigen wir uns nur selten dessen bereits sichtbare Folgen. Dabei bieten die Temperaturrekorde des Sommers 2018 nur einen Vorgeschmack auf das, was uns noch bevorsteht: Steigende Meeresspiegel, Hitzezonen und wachsende Wüsten drohen die bewohnbaren Regionen des Planeten buchstäblich schrumpfen zu lassen – und zwar rasend schnell. Und den höchsten Preis zahlen die Ärmsten und Schwächsten dieser Welt.

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Besonders interessant sind die von McKibben erwähnten Forschungen zur „maximalen nicht-tödlichen ‚Kühlgrenztemperatur‘ des Menschen“.  Demzufolge „versiegt die Kühlwirkung des Schwitzens auch in ‚gut belüfteter und schattiger Umgebung‘, wenn die Temperatur 35 Grad Celsius übersteigt und die Luftfeuchte mehr als 90 Prozent beträgt.“ Die Überlebensdauer belaufe sich dann auf nur wenige Stunden. Das gibt zu denken.

Bill McKibben: „Der schrumpfende Planet“ (Teil 1), übersetzt von Andreas G. Förster, in: Blätter für deutsche und internationale Politik, 01/2019, S. 49-56. Der gesamte Artikel auf der Website des Magazins. Teil 2 in Blätter für deutsche und internationale Politik, 02/2019, S. 51-60, siehe ebenfalls die Website.