Andreas G. Förster

Bis bald, hoffentlich!

In Les sous-titres on 2012-09-27 at 10:17 am

In „Bis bald, hoffentlich!“ („A bientôt j’espère“) kommen die Arbeiterinnen und Arbeiter selbst zu Wort. Konzipiert war der Film von Marker/Marret als Unterstützung des Arbeitskampfes in der Fabrik Rhodiacéta (Teil des Konzerns Rhône-Poulenc) in Besançon. Aber er weist weit darüber hinaus: Die Gewerkschafter erklären nicht nur ihren Kampf und ihre Forderungen. Sie berichten auch von ihrem Alltag im Schichtsystem, ihrem Leiden, ihrer Wut und ihren Freuden.

Ausschnitt aus dem Dokumentarfilm

Als die Regisseure den fertigen Film vorführten, wurde der von den Protagonisten auch kritisiert, etwa weil wichtige Aspekte ihrer Erfahrung in dem Film fehlten. Dies gab den Ausschlag zur Gründung der Gruppe Medvedkine: die Arbeiter sollten selbst die Kamera in der Hand haben, und die Regisseure ihnen die Technik beibringen. Die Gruppe Medvedkine drehte mehrere Filmen in Besançon und Sochaux gedreht, darunter „Mit dem Blut der Anderen“.

Bis bald, hoffentlich! Ein Film von Chris Marker und Mario Marret. Untertitel: Andreas Förster, für und mit labournet.tv

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