Andreas G. Förster

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Das Blech und die Haut

In Les sous-titres on 2013-04-17 at 4:21 pm

Arbeiterinnen und Arbeiter erzählen uns vom Leben in der Fabrik. Sie tragen Auszüge aus Büchern vor, die „in der Fabrik“ geschrieben wurden. Die Texte werden vor der Kamera rezitiert.

Filmstill aus "Das Blech und die Haut"

Es sind neun Bücher. Zehn Arbeiter-Sprecher machen sich einen Auszug zu eigen, in dem sie sich wiedererkennen – der teils tief berührt, oder auch sehr heiter ist. Diese Zeugnisse halten Schritt mit den Bildern und Tönen aus Fabriken, die in Betrieb sind. Mit dieser breiten Palette gewähren diejenigen, die „drinnen“ sind, einen konkreten Einblick in die Lebenslage der Arbeiterinnen und Arbeiter heute.

Vorgetragen werden folgende Bücher: „Daewoo“ und „Sortie d’usine“ von François Bon (Fayard bzw. Éd. de minuit), „La nuit des machines“ von Charly Boyadjian (Gallimard), „Grain de sable sous le capot“ von Marcel Durand (Agone), „Putain d’usine“ von Jean-Pierre Levaray (L’insomniaque), „Metaleurop, paroles ouvrières“ von Frédéric Fajardie (Fayard), „Ouvrière“ von Franck Magloire (Selbstverlag), „Café amer“ von Patrice Pedregno (Éd. du cérisier) und „L’excès-l’usine“ von Leslie Kaplan (POL).

Das Blech und die Haut. Ein Film von Claude Hirsch. Untertitel: Andreas Förster. Der Film ist zu sehen bei labournet.tv.