Andreas G. Förster

Archive for Oktober 2013|Monthly archive page

Schwarze Flamme im Gespräch

In La traduction on 2013-10-31 at 7:29 pm

Nachdem Schwarze Flamme bereits vor dem Erscheinen auf Deutsch für Furore gesorgt hatte, findet die Übersetzung nun weitere Aufmerksamkeit (Beitrag zum Erscheinen, siehe hier). In der Folge eine Auflistung der verschiedenen Artikel (Besprechungen und Rezensionen, Beiträge zur Debatte, etc.).

Schwarze FlammeGabriel Kuhn, „Zündstoff der schwarzen Flamme“, in Direkte Aktion #197.

Sebastian Kalicha, „Quo vadis, Anarchismus?“, in GWR #376.

Peter Nowak, „Anregungen für die Linke“, im Neuen Deutschland vom 8.10.2013 bzw. auf dem Blog des Autors.

Gerhard Hanloser, „Syndikalistische Orthodoxie“, in Analyse & Kritik #587.

Philipp Schnee, „Ohne Klassenkampf zählt es nicht“, im Gespräch auf Deutschlandradio Kultur am 23.10.2013 bzw. in der Textfassung.

Philippe Kellermann, Rezension für Emanzipatorische Linke.

Peter Nowak, „Breiter als man denkt“, in Express #10/2013.

Die sehr verständige Besprechung von Rolf Zelig in Gutenbergs Welt auf WDR 3 gibt es online zum Nachhören, ab Minute 26:20.

Raul Zelik, „Eine enttäuschende Flamme“, in Wochenzeitung (WOZ) #48/2013 .

Patrick Spät, „Anders organisieren“, in Junge Welt vom 20.03.2014.

Mir geht’s schlecht auf Arbeit. Sehr schlecht.

In Les sous-titres on 2013-10-04 at 8:56 am

Der Dokumentarfilm „Mir geht’s schlecht auf Arbeit. Sehr schlecht.“ behandelt neue und alte Formen der Arbeitsorganisation und deren Gefahren.

Mir geht's schlecht auf Arbeit. Sehr schlecht.

Über ein Jahr hinweg führte der Regisseur Jean-Michel Carré eine Untersuchung über die Beziehung durch, welche die Beschäftigten in Frankreich zur Lohnarbeit haben, zu diesem „obskuren Objekt des Hasses und der Begierde“. Der Film beleuchtet auch die neue Arbeitsorganisation und die allerneuesten Managementmethoden.

Der Film zeigt eine zunehmende Entmenschlichung der Arbeitswelt: Angst vor Arbeitslosigkeit, Vereinsamung in der Firma, Wettbewerb unter KollegInnen…

Mit einer Montage von Interviews mit ArbeiterInnen und WissenschaftlerInnen, die mit Auszügen aus Werbeclips und Filmen kontrastieren, zeichnet „Mir geht’s schlecht auf Arbeit. Sehr schlecht“ ein alarmierendes Bild der Arbeitswelt von heute, ohne dabei mit Humor und Ironie zu sparen.

Mir geht’s schlecht auf Arbeit. Sehr schlecht. Ein Film von Jean-Michel Carré. Untertitel: Andreas Förster. Der Film ist zu sehen bei labournet.tv.

Bestandsaufnahme vor der Abwicklung

In Les sous-titres on 2013-10-03 at 8:13 am

Brauchen wir eine Arbeit? Wie wichtig ist sie für den Einzelnen? Kann sie uns glücklich machen? Inwieweit ist sie Stütze, wie lebt es sich ohne?

Filmstill Bestandsaufnahme

Regisseur Rémy Ricordeau interviewt mehrere Menschen, die über ihre Erfahrungen in der Arbeitswelt berichten und erklären, warum sie sich entschieden haben, nicht mehr (die ganze Zeit) für einen Lohn zu arbeiten. Diese Lebensentscheidungen sind nicht nur individueller Ausdruck, sie spiegeln auch eine Auswirkung der seit den 1970ern aufgekommenen Massenarbeitslosigkeit: „Das Vertrauen in die Zukunft bekommt Risse. Unmerklich werden die Gewissheiten erschüttert. Der Fortschritt, oder was man uns als solchen verkauft, erweist sich als bedrohlich oder schädlich.“ Es stellen sich grundsätzliche Fragen einer gesellschaftlichen Neuordnung.

Bestandsaufnahme vor der Abwicklung. Ein Film von Rémy Ricordeau. Untertitel: Andreas Förster. Ein 13-minütiger Ausschnitt des Films ist zu sehen bei labournet.tv.