Andreas G. Förster

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Temps de conduite – Lenkzeiten

In Les sous-titres on 2015-12-04 at 11:25 am

Im Transport- und Logistiksektor ist der Beruf des Fernfahrers häufig noch umgeben von einer Aura von Freiheit und Abenteuer: die vermeintliche Unabhängigkeit und Freiheit des Fahrers, die Solidarität unter Fahrern, die Romantik der Straße.

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Yann Guillemain und Aurèle Orion haben einige von ihnen an ihren Arbeitsplätzen und in ihren Pausenräumen getroffen (in der Firma, in der Raststätte, in der Fahrerkabine) und befragten sie über ihren Alltag.

„Im Lärm der Dinge und in der Stille einer nächtlichen Straße haben wir uns hinbegeben zu den Männern, die unsere Konsumobjekte in Umlauf bringen. Männer, aber auch Frauen, die jeden Tag auf der Straße sind. Wir haben sie befragt über den Sinn ihres Berufs als Fernkraftfahrer, ihre Suche nach Freiheit und Glück; im Gegenzug befragten sie uns über den Sinn unseres Berufs: die Realität sprechen, filmen, zeigen, verraten und skandieren.“

Über Informationen zu den Arbeitsbedingungen hinaus, gelingt es den Filmemachern im freien Gespräch, tiefgreifendere, ja private Fragen aufzuwerfen: über die Beziehung zur Arbeit und über die Art und Weise, wie die Arbeit unsere Beziehung zum übrigen Leben berührt.

Temps de conduite – Lenkzeiten. Ein Film von Yann Guillemain & Aurèle Orion. Frankreich 2015, 59′. Auszug mit deutschen Untertiteln (von Andreas Förster) auf labournet.tv.

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Transnationaler Anarchismus. Ein Fallbeispiel

In La traduction on 2015-12-03 at 10:50 am

ne_znam_2Im November erschien das zweite Heft der 2015 gegründeten Zeitschrift Ne znam (zu deutsch: “Ich weiß es nicht”). In der Rubrik Aufsätze bietet sie etwa den Aufsatz „Transnationaler Anarchismus“ von Prof. James A. Baer (Northern Virginia Community College) über die wechselseitigen Verbindungen der anarchistischen Bewegungen in Spanien und Argentinien in den 1920er und 1930er Jahren:

„Das Hin und Her der Menschen trug zur Entstehung der anarchistischen Bewegung in Argentinien bei, welche dann die Anarchisten in Spanien beeinflusste. Oftmals sprechen wir vom Spanien in Amerika; hier nun erkennen wir die Bedeutung der Argentinier in Spanien und Europa.“

James A. Baer: “Transnationaler Anarchismus. Ein Fallbeispiel”, in: Ne znam. Zeitschrift für Anarchismusforschung, H. 2 (Inhaltsverzeichnis hier), Lich 2015, S. 3-17, übers. v. A. Förster.