Andreas G. Förster

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Revolutionäre Annäherung

In La traduction on 2016-09-16 at 3:17 pm

Der französische Titel Affinités révolutionnaires birgt zweifelsohne eine Anspielung auf Goethes Roman Wahlverwandtschaften („Affinités électives“ auf französisch). Da jedoch die schulische Faust-Lektüre wohl hierzulande einen positiven Goethe-Bezug weithin verleidet und diesseits des Rheins auch das Schulfach Philosophie, mit seiner Jahrhunderte umfassenden Perspektive, nicht existiert, kommt das Gemeinschaftschaftswerk von Michael Löwy und Olivier Besancenot mit einem prosaischeren Titel daher.

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Mit diesem Buch versuchen Michael Löwy und Olivier Besancenot, die seit Jahren bekannte gesellschaftliche Akteure innerhalb der marxistischen Strömung und der sozialen Bewegungen in Frankreich sind, die Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieser beiden Strömungen herauszuarbeiten. Ziel dieses Buches ist es, den Verständigungsprozess der sozialrevolutionären Akteure in der Gegenwart zu fördern. Das Buch, übertragen von Elfriede Müller und Andreas Förster, erscheint hiermit erstmals in deutscher Übersetzung im Berliner Verlag Die Buchmacherei.

Michael Löwy & Olivier Besancenot: Revolutionäre Annäherung. Unsere roten und schwarzen Sterne, Berlin 2016, Orig. v. 2014, übers. v. Elfriede Müller und Andreas Förster. Weitere Informationen auf der Website des Verlags Die Buchmacherei.

Rezensionen erschienen bisher in der Graswurzelrevolution #414 (Gaspar Bartholic: „Noch eine Begegnung der ‚feindlichen Brüder'“); auf Cultureglobe, Anfang November 2016 (Maurice Schumann: „Piep, piep, piep – Anarchist*innen und Trotzkist*innen habt euch lieb!“, Wiederabdruck in der Gaidao, #72); im Neuen Deutschland (Peter Nowak: „‚Für einen libertären Marxismus'“); und in der Sozialistischen Zeitung (Manuel Kellner, Rezension).

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