Andreas G. Förster

Artists Unlimited Work Solidarity

In La traduction on 2017-09-13 at 10:47 am

Vor dem Hintergrund veränderter Bedingun­gen für künstlerische Produktion und Erwerbsarbeit, für Prozesse der Individuali­sierung und Kollektivierung, für immaterielle und kognitive Arbeit und für andere Netzwerk(-infra-)strukturen veröffent­licht die Künstler- und Residency-Initiative Artists Unlimited eine zweibändige Publikation.

KINSHIPINSOLITUDE

In einem Textband wird der Frage nach dem Begriff der Solidarität in der Kunst (und deren Überschneidungen mit Ökonomie, Wissenschaft und Politik) als zentrales Untersuchungsmoment nachgegangen. Im Fokus stehen dabei verschiedene Wechselwirkungen zwischen sozialen Verschiebungen einerseits und Selbstwahrnehmung kollektiver Arbeits- und Lebenspraxen, der Schaffung von Neuem oder schwierigem Denken über (noch unbekannte) Solidarität andererseits.

Als Übersetzer durfte ich zu den Beiträgen von Paul Buckermann & Arkadiusz Półtorak, Peter Hermans & Ana Teixeira Pinto sowie von Prof. Rahel Jaeggi ein Scherfchen beitragen. Begleitet wird dieser erste Textband von einem zweiten Band über ein Alltags-Archiv von über dreißig Jahren (1985–2017) mit mehr als 25.000 Fotogra­fien von Gründungs­mitglied Klaus-Dieter Braun. Es gibt Buch-Release-Veranstaltungen in mehreren Städten, etwa am 15. September in Bielefeld und am 26. Oktober in Leipzig, in Berlin wird der Verlag adocs präsent sein auf der Art Book Fair Berlin vom 22.-24. September.

Anna Jehle, Paul Buckermann (Hg.): Kinship in Solitude. Perspectives on Notions of Solidarity, Berlin 2017, zweisprachige Ausgabe deutsch-englisch; einzelne Beiträge übersetzt unter anderem von Andreas Förster. Weitere Informationen auf der Website des adocs Verlags und der Website des Herausgeberkreises.

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